Seit zehn Jahren lebt der Amerikaner Matt Sweetwood bereits in Deutschland. Begleitet von einem Kamerateam geht er dem deutschen Phänomen des Biertrinkens nach. Wo lässt sich das vortrefflicher ergründen als auf dem Münchener Oktoberfest. Doch was macht man, wenn man keine Zeltreservierung hat - und das, wo er doch extra die Eltern aus den USA eingeladen hat? Das ist nur eines von vielen Problemen in Sachen Bier, denn Sweetwood auf den Grund zu gehen versucht ...

Die Sichtweise eines Ausländers auf die Trinkgewohnheiten der Deutschen und die damit verbundenen Geheimnisse um das Volksgetränk Bier hätte durchaus witzig sein können. Doch Sweetwood verzettelt sich allzu oft in zähen Belanglosigkeiten, die zudem filmisch selten spannend angepackt werden. Einzige Ausnahme: die Geschichte des Bierbrauens mit den Zinnfiguren eines nahezu Besessenen nachzuempfinden. So bleiben lediglich ein paar Fakten in Erinnerung: es gibt 5000 verschiedene Biermarken im Land, die in 1300 Brauereien hergestellt werden. Die vielen Trinksprüche und Trinkspiele hingegen sind eher zum fremdschämen.



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