Im Jahr 1965 geistert im Pariser Louvre eine unheimliche Gestalt durch die Gänge. Ein Nachtwächter gibt Alarm und die Sache wird von der Presse groß aufgebauscht, nachdem es den ersten Toten gibt. Die Polizei steht vor einem Rätsel und der Dandy André Bellegarde hat nichts besseres zu tun, als unbedingt herausfinden zu wollen, was sich hinter der mysteriösen Gestalt von Belphégor verbirgt...

"Belphégor" heißt jenes mysteriöse, geisterhafte Geschöpf, das manchmal gar mordend sein Unwesen im nächtlichen Louvre von Paris treibt, die Polizei im Dunkeln tappen lässt, oder aber in helle Aufregung versetzt. Ende der Sechziger Jahre jagte die düs­tere TV-Serie auch hierzulande dem Zuschauer Schauer über den Rücken. Zugegeben: angestaubt ist das Werk schon etwas und auch in der Logik der Geschichte um Geister, Mörder, Rosenkreuzer, schöne Frauen und einen neugierigen Dandy klaffen ab und an gewaltige Lücken, aber toll fotografiert ist der einstige Vorabend-Grusel dennoch. Außerdem lehrt uns Juliette Gréco – Sängerin und einst Muse der französischen Existenzialisten – in der Maske des geheimnisvollen Phantoms immer noch das Fürchten.