Eine reiche und mondäne Frau zieht nach Berlin, um sich dort ganz dem Alkohol hinzugeben. Sie begegnet der "Trinkerin vom Bahnhof Zoo", die trotz sozialen Abstiegs dem Leben dennoch positiv gegenübersteht. Sie trinkt sich durch verschiedene Kneipen und durchlebt Albträume, in denen sie verschiedene Berufe ausübt. Weitere weibliche Kunstfiguren wie "exakte Statistik" oder "gesunder Menschenverstand" kommentieren die Situation.

Regisseurin Ulrike Ottinger zu ihrem viel gelobten experimentellen Spielfilm: "Nur die Bewegung zählt. Dies wird einem deutlich zu Bewusstsein gebracht, wenn man sich erlaubt, dem durch das tägliche Fernsehtraining mit festen Sehgewohnheiten ausgestatteten Zuschauer ein Bild länger als gewohnt zu zeigen. Er wird es als Zumutung empfinden. 'Ich möchte gerne, dass sie dieses Bild solange sehen können', wäre meine einfache Antwort. Das feststehende Bild im Film oder die Fotografie ist für mich der Augenblick der Ruhe und des Nachdenkens."