Weil er angeblich mit einem Kameraden geflirtet hat, wird Sergeant Lars aus der Armee entlassen. Kurz darauf aber rekrutiert ihn eine ultranationale Gruppe. Hier stolpert er schnell die Karriereleiter nach oben. Obwohl bei vielen beliebt, macht Skinhead Jimmy keinen Hehl aus seiner Abneigung. Genau deshalb steckt der Anführer die beiden Männer in eine Wohnung ...

Homosexuelle Neonazis sieht man zweifellos nicht alle Tage in einem Film. So ist wohl das Hauptverdienst des dänischen Regisseurs Nicolo Donato, dass er sich dieses Tabu-Themas angenommen hat. Das Ergebnis indes bleibt filmisch wie inhaltlich fragwürdig. Hier wird aus Feindschaft Freundschaft und schließlich gar Leidenschaft – und das vor politisch höchst dubiosen Hintergrund. Will man das sehen?



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