Mit seinem Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München hat sich der Argentinier German Kral auf die Suche nach seiner eigenen Geschichte begeben. Der Film ist die Geschichte einer Familie, die nie eine geworden ist - seiner Familie. Er ist auch eine Art Tagebuch der Reise Krals von Deutschland nach Argentinien, um die Gründe der Trennung seiner Eltern und der Abwesenheit des Vaters verstehen zu können.Ein Film über die Liebe und das Zerbrechen der Liebe, über das Älterwerden und den Tod. Beim internationalen Dokumentarfilmfestival 1999 in Yamagata (Japan) erhielt German Kral den ersten Preis für "Buenos Aires". Aus der Begründung der Jury: "Der Regisseur stellt sich mit großer Offenheit seinen eigenen Eltern, lässt uns teilhaben an ihren Gefühlen, ihrem Denken und ihrer Komplexität. Der Film führt zwei Personen zusammen, die das Leben auseinander gebracht hat."