13 Musiker aus der ganzen Welt verbindet eines: der Latin-Jazz. Sie spielen, weil es ihre Passion ist. Mit dabei sind der Grammy-Gewinner Tito Puento, Jerry Gonzáles, der seine puertoricanischen Wurzeln mit seinen Erfahrungen des New Yorker Straßenlebens kombiniert, Chano Domínguez, der den feurigen Geist des Flamenco mit Jazz paart, die brasilianische Pianistin Eliane Elías, Chico O'Farrill, einer der Größten der afro-kubanischen Richtung des Latin-Jazz, der Bass-Virtuose Israel López "Cachao", Bebo Valdéz, der sich mit seinem Sohn Carlos "Patato" Valdés zu einem Live-Klavierkonzert zusammenfindet, der argentinische Tenorsaxofonist Gato Barbieri, der für seinen Soundtrack zu "Der letzte Tango in Paris" einen Grammy bekam, Paquito D'Rivera, der Erbe des Dizzy Gillespie's Orchestra, Michel Camilo, der Latin-Jazz-Meister der Dominikanischen Republik und Orlando "Puntilla" Ríos. Kuba, Brasilien, Spanien, USA und Argentinien - der Film unternimmt eine musikalische Reise quer durch Länder und Kontinente.

Regisseur Fernando Trueba mischt die Musikaufnahmen mit persönlichen Statements der Künstler über ihre Auffassung von Jazz und darüber, wie sie den Jazz in den Alltag einbeziehen. Truebas Spielfilm "Belle Epoque - Saison der Liebe" erhielt 1992 den Oscar als bester ausländischer Film. "Calle 54" erhielt den Preis für den besten Film in Miami (2001) und den spanischen Goya (2001) für den besten Ton. Mit "Calle 54" hat sich Trueba einen Traum erfüllt und seiner großen Liebe, dem Latin-Jazz, ein Denkmal gesetzt. Mit viel Leidenschaft zeigt er den Geist der Musik, öffnet den Blick für die Traditionen und die Kulturen, aus denen sie hervorging. Die im Film gespielten Stücke sind zuvor noch auf keinem Album erschienen. Die Musiker gingen eigens für "Calle 54" ins Studio. Mit Michel Camilo arbeitete Trueba schon in der Komödie "Two Much - Eine Blondine zuviel" zusammen.