Los Angeles, Kalifornien: In den Straßen der Metropole tobt ein bedingungsloser Kampf zwischen zwei rivalisierenden Banden. Um die Gegend wieder sicherer zu machen, beschließt man, ein Spezialkommando der Polizei zu gründen, die die Straßen befrieden soll. Schon bald sorgt die Truppe namens "C.R.A.S.H." für Ordnung, aber innerhalb des Teams kristallisieren sich unterschiedliche Strategien heraus, der Gewaltwelle Herr zu werden. Während die einen auf die Banden zugehen möchten, plädieren die anderen dafür, Gewalt mit Gewalt zu begegnen ...

In seiner Jugend spielte Dennis Hopper, der Regisseur dieses Films, selbst oft Bandenmitglieder. So war er zum Beispiel in Nicholas Rays Klassiker "... denn sie wissen nicht, was sie tun" (1955) schon der Böse. In "Colors - Farben der Gewalt" nimmt er sich des Themas erneut an, aber diesmal hinter der Kamera. In seiner vielbeachteten Regiearbeit legt Hopper großen Wert auf Authentizität. Er drehte nicht in den Studios, sondern auf der Straße. Selbst die Gang-Mitglieder sind keine Schauspieler, sondern echt.

Foto: Fox