Zu Beginn der Achtigerjahre treffen sich alljährlich ein Haufen Computer-Nerds zum Computer-Schachturnier, bei dem es vor allem darum geht, die jeweiligen Schachprogramme gegeneinander antreten zu lassen. Den Nerds gemein: sie sind jung, männlich und eben Nerds. Als dann aber die erste Frau auf einem Turnier auftaucht, werden die Stubenhocker hellhörig und plötzlich stellt sich die Frage, ob Schach auch ohne Computer spielbar ist?

Immerhin schaffte es Regisseur Andrew Bujalski mit dieser Independent-Billig-Produktion im Fake-Doku-Look die Achtziger passend ins (Retro-)Bild zu rücken. Die Geschichte allerdings wirkt eher wie die eines Fans denn eines Filmemachers. So nerven die nichtssagenden, aber oft ellenlangen Dialogsequenzen ebenso wie das laienhafte Spiel der Pseudo-Darsteller, so dass der gewollte Realitätsanspruch schnell ad absurdum geführt wird.



Foto: Rapid Eye Movies