Ein Vater zieht obdachlos mit seiner kleinen Tochter durch die winterlichen Lande. Stehlen ist nicht ihre Sache, ein bisschen Betrügen schon eher. Um sich eine Mahlzeit zu ergaunern, haut die Kleine dem Vater ein Brett vor den Kopf, wenig später wirft ich der leicht Lädierte vor einen rückwärts fahrenden Wagen und mimt den Angefahrenen. Die Fahrerin ist ausgerechnet eine kaltblütige Anwältin, die ihren "Fehler" aber tatsächlich mit einer Mahlzeit ausgleichen will. Fortan kann sie aber das Geschehene nicht vergessen und hat zudem ständig das "arme" Mädchen vor Augen...

In die, nicht nur der Jahreszeit entsprechende, kalte Welt einer amerikanischen Großstadt, dringen die liebeswürdigen Tramps mit ihrer menschlichen Wärme. Zwei herzensgute Personen, die sogar das Eis einer berechnenden Anwältin brechen und sie quasi zu mehr Humanität gegenüber ihrer Mitmenschen und Klienten bewegen können. Der Freund der Anwältin ist prädestinierter Bösewicht und sorgt für einige Unstimmigkeiten, bevor das überschmalzige Happy End seinen Lauf nehmen kann. John Hughes, der nicht erst seit "Kevin - Allein zu Haus" mit besseren Komödien überzeugt hat, beweist hier zwar sein Talent für wirklich komische Slapstick-Sequenzen, langweilt aber schließlich durch zu viel Kitsch und verlangt vom Zuschauer kübelweise Tränen.