Seit Jahren besucht Yuppie Conrad seine Eltern eigentlich nur noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt, zumal sein Vater meist nichts besseres zu tun hat, als zu meckern. Dann allerdings offenbart die Mutter bei einem Treffen, dass sie sich nach über 40 Jahren vom Vater getrennt hat. Conrad soll nun bei diesem vorbeischauen und nach dem Rechten sehen. Vater Carl scheint im trauten Familienheim sein Selbstmitleid im Alkohol zu ertränken. Als er sich bei einem Sturz in den leeren Pool verletzt, bleibt Conrad nichts anders übrig, als sich gemeinsam mit seinem Sohn um seinen Erzeuger zu kümmern. Dass allerdings ist erst der Beginn vieler weiterer Verwicklungen und Turbulenzen ...

Zugegeben: Die überraschungsfreie Geschichte ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, denn wer will heute schon noch einen Film über die Nöte eines Yuppies sehen?. Doch die beiden Hauptdarsteller Florian David Fitz und Henry Hübchen – sie spielten übrigens schon in Fitz' Jesus liebt mich-Geschichte zusammen – haben durchaus eine Menge Szenen, in denen sie perfekt den ganz alltäglichen Vater-Sohn-Konflikt treffend charakterisieren. Vor allem Hübchen als ewig nörgelnder Vater sorgt für viele Lacher. Die Inszenierung indes kommt über TV-Niveau nicht hinaus.



Foto: Constantin