Eines Tages fallen in einem kleinen englischen Dorf alle Menschen und Tiere in tiefe Bewußtlosigkeit. Als sie wieder zu sich kommen, weiß niemand, was passiert ist. Aber alle gebärfähigen Frauen des Dorfes sind schwanger. Nach viel zu kurzer Zeit kommen zwölf sonderbare Kinder zur Welt, hochintelligent, aber völlig gefühllos. Menschen, die ihnen mißfallen, treiben sie in den Tod. Professor Zellaby, selbst Vater eines solchen Monsters, versucht verzweifelt, die Macht der Kinder zu brechen ...

Wolf Rillas beklemmender Sciencefiction-Film ist längst ein Klassiker. Mit subtilen Mitteln schürt er die Spannung, die Story ist intelligent aufgezogen und die Darsteller über Genredurchschnitt. Dies ist um so beachtlicher, als zur Entstehungszeit des Films Sciencefiction-Streifen in aller Regel strohdumme B-Filme waren. Die zeitgenössische Kritik wußte es nicht immer zu würdigen; der katholische "film-dienst" fand das Werk "schlechthin widerlich". Inwischen hat "Das Dorf der Verdammten" jedoch auch dort seine Rehabilitation erfahren. Im Lexikon des Internationalen Films, das auf "film-dienst"-Kritiken basiert, heißt es: "Suggestiv inszeniertes phantastisches Kino."

Foto: Warner