Lala lebt mir ihren Eltern in einem reichen Vorortviertel von Buenos Aires und pflegt bereits seit langer Zeit eine Liebesbeziehung zu Guayi, dem Hausmädchen der Familie. Die beiden wollen unbedingt nach Paraguay abhauen, an den Ypoá-See, in Guayis Heimat. Als Lalas Vater ermordet wird, müssen die beiden Hals über Kopf flüchten. Doch dann wird Guayi geschnappt, man lastet ihr den Tod von Lalas Vater an ...

Schon in ihrem Aufsehen erregenden und vielfach preisgekrönten Regiedebüt, dem Drama "XXY", setzte die argentinische Filmemacherin und Drehbuchautorin Lucía Puenzo auf das Spiel ihrer Hauptdarstellerin Inés Efron ("Glue"). So auch in diesem düsteren Mix aus Drama, Roadmovie und Liebesgeschichte, in dem vieles nicht so ist, wie es zunächst scheint. Puenzo inszenierte ihre zweite Regiearbeit nach ihrem eigenen, gleichnamigen Roman "ww.amazon.de/Das-Fischkind-Luc%C3%ADa-Puenzo/dp/3803132207/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1262777378&sr=8-1 Das Fischkind" und erzählt in verschachtelten Rückblenden, Querverweisen und mit viel schwarzem Humor die Geschichte einer obsessiven Liebe, die zu dramatischen Verwicklungen führt. Einmal mehr weiß Inés Efron in der Rolle der Lala zu überzeugen, ihre Filmpartnerin Mariela Vitale, Tochter der berühmten Komponisten Lito Vitale, gibt als Guayi ihr Filmdebüt.

Foto: Salzgeber