Der zehnjährige Nicki findet zufällig Ludwig van Beethovens verschollen geglaubtes Musik-Stück "Morphus". Die mysteriöse Komposition versetzt angeblich jeden, der sie hört, augenblicklich in einen tiefen Schlaf. Kein Wunder also, dass diverse Halunken auf das Werk scharf sind. So wird Nicki von zwei Schurken sogar in den Winterurlaub verfolgt. Als Nicki das Stück im abgeschiedenen Berghotel auf der Trompete spielt, verfallen alle Menschen um ihn herum in einen Schlaf – nur er selbst und Oberganove Max nicht ...

Was nach einem spannenden Kinderfilm klingt, entpuppt sich als dilettantisch inszeniertes und völlig überzogen gespieltes Werk, das nicht einmal durchschnittliche TV-Qualität erreicht. Die Geschichte ist so dämlich entwickelt, dass nicht mal Kleinkinder staunen werden. Dabei hat die Regisseurin Karola Hattop mit Werken wie "Wer küsst schon einen Leguan?" durchaus bewiesen, dass es viel besser und wesentlich einfühlsamer geht.

Foto: Progress (Central)