Nicholas Hume konnte nicht verhindern, dass sein ältester Sohn sozusagen als Initiationsritus von einem Gangmitglied erschossen wurde. Da den Mörder wegen der dünnen Beweislage nur eine geringe Strafe erwartet, zieht Nicholas seine Zeugenaussage zurück, damit der Täter frei kommt. Jetzt hat er die Möglichkeit, sich selbst an dem Kerl und seiner Bande zu rächen. Er beginnt einen blutigen Feldzug gegen die Übeltäter, macht damit aber seine Familie ebenfalls zur Zielscheibe...

Romanautor Brian Garfield hatte schon bei "Ein Mann sieht rot" bewiesen, dass seine Literatur zum braunen Bodensatz gehört. So wundert es nicht, dass auch "Death Sentence" schamlos auf Selbstjustiz abzielt und diese auch noch gutheißt. In Brutalo-Regisseur James Wan ("Saw") hat er zudem noch jemanden gefunden, der sich in wahren Gewaltorgien offenbar wohl fühlt. Kevin Bacon spielt den Familienvater zwar großartig, aber auch dies rettet dieses Machwerk nicht. Abartig und äußerst bedenklich!

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