Die Geschichte des Magnus Hirschberger, der bereits zu Kaiserzeiten versuchte, die homosexuelle Liebe aus der Ecke der Perversion zu befreien und dadurch zahlreiche Skandale verursachte.

"Der Einstein des Sex": Mit diesem Namen bezeichnete die amerikanische Presse 1931 Magnus Hirschfeld. Er fand es lustig und kommentierte "Gar nicht schlecht, aber ,der Hirschfeld der Physik’ hatte ich besser gefunden." "Der Einstein des Sex" ist ein Drama über den einst weltberühmten Sexologen Dr. Magnus Hirschfeld, einen jüdischen, schwulen Sozialisten. 1897 gründete Hirschfeld in Berlin die erste politische Schwulengruppe der Geschichte. 1920 eröffnete er das Institut für Sexualwissenschaft, das weltweites Ansehen genoß. Die Nazis zerstörten 1933 sein Lebenwerk. Der Film porträtiert Hirschfeld anhand der wichtigsten Figuren in seinem Leben. Eigentlich ein interessantes Thema, das aber von Homo-Großmeister Rosa von Praunheim langweilig und prätentiös in Szene gesetzt wurde. Da nützen auch die mitunter namhaften Darsteller - so etwa der Berliner Becker-Clan mit Stiefvater Otto Sander - wenig. Schade.