Einst war Jacques Laurent ein überaus erfolgreicher Porno-Regisseur. Jetzt - 25 Jahre später - ist er in finanzielle Not geraten und muss erneut auf sein Können zurückgreifen. Ausgerechnet in diesen Tagen entdeckt sein fast erwachsener Sohn das streng gehütete Geheimnis des Vaters. Während Jacques seine Darsteller uninspiriert vor der Kamera agieren lässt, scheint er mit den Gedanken völlig woanders zu sein ...

Ohne Tabus schildert hier Regisseur und Drehbuchautor Bertrand Bonello die Sinnkrise eines gealterten Porno-Machers. In der Hauptrolle gibt Jean-Pierre Léaud zwar sein bestes, doch ebenso unispiriert, wie dieser seine Pornos inszeniert, zog auch Bonello hier zu Werke. Da nützen auch die Tabubrüche - Koitus, Penetration ins Gesicht - absolut nichts. Lediglich interessant: einige Gags am Rande, die an alte Godard-Streifen erinnern.

Foto: Alamode