Wen man in der Glamour-Metropole Las Vegas eine Magie-Show besuchen will, ist man bei Burt Wonderstone und dessen Partner Anton Marvelton definitiv am besten aufgehoben. Seit Jahren nehmen die langjährigen Freunde ihrem Publikum den Atem. Doch der phänomenale Erfolg ist Burt offenbar zu sehr zu Kopf gestiegen. Sein übertriebenes Ego hat die Freundschaft zu Anton inzwischen zerstört und die einstige gegenseitige Liebe ist dem Hass gewichen. Diese Zwietracht zwischen den Zauberkünstlern kommt dem Magier Steve Gray äußerst gelegen. Denn so gelingt es ihm mit Leichtigkeit, den Größen mit seinen verrückten Nummern die Show zu stehlen ...

Was nach einer Persiflage des Show-Geschäfts klingt - als Vorlage dienten zweifellos Siegfried & Roy - entpuppt sich leider als müder Klamauk aus der untersten Schublade. So jagt ein unkomischer Kalauer den nächsten, stolpern die normalerweise guten Darsteller von einer Peinlichkeit zur nächsten und müssen dämliche Verbal-Gags von sich geben, die bissige Pointen schmerzlich vermissen lassen. Die grellen Kostüme sind zudem eine Beleidung fürs Auge wie die schlechte Story um Superstars vor dem beruflichen Aus und deren Extrem-Konkurrenz eine Beleidigung der Intelligenz des Zuschauers ist. Schade, da hätte man vielleicht ein wirklich witzige Komödie draus machen können. Denn ein Magier, der sich die Schädeldecke anbohrt und im Selbstversuch zwölf Tage nicht uriniert, oder entbeinte Tauben zeugen lediglich vom unterirdischen Niveau der Filmemacher bzw. Autoren. Da nützt auch die Unterstützung von Magie-Star David Copperfield wenig!



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