Das futuristische Chicago ist ein hermetisch abgeschlossener Lebensraum, in dem die Menschen nach ihren Eigenschaften kategorisiert und eingeteilt werden. Es gibt die Furchtlosen, die Selbstlosen, die Freimütigen, die Gelehrten, die Friedfertigen - und jene, die sich nicht einteilen lassen und als Obdachlose vor sich hin vegetieren. Die jugendlichen Bewohner haben einmal die Möglichkeit, ihre Bestimmung zu finden. So auch Beatrice Prior, die bei ihrem Eignungstest gleich drei Fraktionen zur Wahl hat. Denn sie ist eine "Unbestimmte", die als Bedrohung des gesellschaftlichen Friedens angesehen werden. Beatrice verbirgt deshalb ihre wahre Identität und schließt sich den Furchtlosen an. Doch bereits das Trainingslager erweist sich als unmenschliche Tortur ...

Und wieder eine Verfilmung eines erfolgreichen Jugendbuch-Mehrteilers (nämlich dem Dreiteiler von Veronica Roth), der wie eine krude Mischung aus "Harry Potter und der Stein der Weisen" und "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" daherkommt. Das dämliche Zukunftsspektakel ist leider größtenteils völlig sinnfrei und mitunter gar unfreiwillig komisch. Die schlechte Regie von Neil Burger und die schlechten Darsteller schmälern das eh nicht vorhandene Vergnügen zudem stark, ebenso wie das doch arg platte Gesellschaftsbild und die müden Parallelen zu Konzentrationslagern des Holocausts. Lediglich Shailene Woodley, die nach ihrem starken Auftritt in "The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten" als neues, hoffnungsvolles Talent galt, liefert eine akzeptable Leistung. Sonst ist dies ein totaler Reinfall!



Foto: Concorde