Als sein Cousin Günther in den Freitod geht, will der schüchterne Elias, ein angehender Journalist, die Hintergründe aufdecken. So erfährt er einiges über Günthers Leben: Als Kind eines Metzgers lebte der kleine Junge mehr zwischen blutigen Tierhälften als in der elterlichen Wohnung. Hier musste der talentierte Kleine auch ständig Geige üben. Das Ergebnis: Günther blieb immer ein Außenseiter. Dies änderte sich auch nicht, als er schließlich erwachsen wurde...

Diese kuriose Spurensuche nach dem Roman von Dirk Kurbjuweit bietet durchaus interessante Ansätze, zeigt bemerkenswerte Darstellerleistungen, lässt aber filmisch einiges zu wünschen übrig. Hier wird die deutsche Provinz als Geburtsstätte des Wahnsinns präsentiert, in der sich die angeblich Verrückten als die einzig Normalen herausstellen.