Renate Krößner

Renate Krößner in der "Tatort"-Episode "Alles hat seinen Preis". Vergrößern
Renate Krößner in der "Tatort"-Episode "Alles hat seinen Preis".
Fotoquelle: RBB/Daniela Incoronato
Renate Krößner
Geboren: 17.05.1945 in Osterode/Harz, Deutschland

Sie wurde im Harz geboren, wuchs aber in Ostberlin auf und ist mittlerweile eine anerkannte Charakterdarstellerin auf der Bühne und im Film: Renate Krößner. Nach dem besuch der staatlichen Schauspielschule sah man sie in zahlreichen großen Rollen an verschiedenen Bühnen, darunter im Theater in Basel, dem Residenztheater München und der Berliner Schaubühne.

Darüber hinaus arbeitet Renate Krößner bereits sein 1965 als Film- und Fernsehschauspielerin: Ihre erste Rolle hatte sie im Alter von 20 Jahren neben Fred Delmare in dem TV-Film "Tiefe Furchen". Der nächste Auftritt folgte allerdings erst neun Jahre später, da sah man sie in dem TV-Spiel "Bittere Pillen". Für Furore sorgte sie mit Ihrer einzigartigen Darstellung der "Solo Sunny" (1979), einer jungen Sängerin in der Musikerszene der ehemaligen DDR, wofür sie 1980 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin einen Silbernen Bären erhielt.

Es folgten zahlreiche TV-Spiele, bevor Renate Krößner 1986 die Serienrolle der Anja in der Anwalt-Serie "Liebling Kreuzberg" an der Seite von Manfred Krug übernahm, mit dem sie zehn Jahre zuvor schon in dem Abenteuerfilm "Feuer unter Deck" zusammengespielt hatte. Danach sah man sie in den "Tatort"-Episoden "Tatort - Gebrochene Blüten" (1988) und "Armer Nanosh" (1989), bevor Adolf Winkelmann sie 1992 in seinem Fußballfan-Drama "Nordkurve" besetzte. Die Rolle der Uschi Klamm brachte ihr erneut eine Auszeichnung ein, dieses Mal den Bundesfilmpreis. Neben der Arbeit an weiteren "Tatort"- und "Polizeiruf 110"-Folgen stand Renare Krößner 1993 für Manfred Stelzers Komödie "Grüß Gott, Genosse" vor der Kamera, beeindruckend war auch ihre Leistung als Frau des skrupellosen Christian Redl in Bernd Schadewalds ausgezeichnetem Missbrauch-Drama "Angst".

Sigi Rothemunds TV-Film "Glück im Grünen" (1994) zeigte Renate Krößner an der Seite von Peter Sattmann, in dem Drama "Tränen eines Siegers" verkörperte sie die Mutter des aufsteigenden Tennisstars Sascha alias Fabian Harloff und in Jürgen Dünnwalds und Bernd Schadewalds Psychothriller "Kinder des Satans" (1995) gehörte sie zum Cast um Nicolette Krebitz und Moritz Bleibtreu. Und auch für ihre Darstellung einer zunächst allein erziehenden Mutter in der TV-Serie "Bruder Esel" (1995/96) an der Seite von Dieter Pfaff wurde Renate Krößner ausgezeichnet: Sie erhielt 1997 den Adolf Grimme-Preis und den Goldenen Löwen.

Einmal mehr unter der Regie von Bernd Schadewald verkörperte Renate Krößner in "Sanfte Morde" (1996) eine zweifelhafte Anästhesistin, bevor sie in Dominik Grafs Kriminalfilm "Der Skorpion" die Ehefrau eines Fahnders alias Heiner Lauterbach spielte, die Opfer eines brutalen Anschlags wird und ins Koma fällt. Von 1997 bis 2003 spielte Renate Krößner die Ehefrau des Kriminalhauptkommissar Wilfried Stubbe (Wolfgang Stumph) in der erfolgreichen Krimiserie "Von Fall zu Fall".

Nach kleineren Rollen in der starbesetzten Literaturverfilmung "Sturmzeit" (1998), in dem Psychothriller "Warten ist der Tod" und der Kinokomödie "Helden wie wir" (beide 1999) gehörte Renate Krößner zum Cast der witzigen Krimikomödie "Der Hahn ist tot" (1999). Im Jahr darauf war sie auch mal wieder im Kino zu sehen, in "Die Einsamkeit der Krokodile", gefolgt von Werner Herzogs Drama "Invincible".

Filme mit Renate Krößner aus der Reihe "Stubbe - Von Fall zu Fall": "Stubbe und das fremde Mädchen", "Stubbe und der Tote an Loch Neun" (beide 1998), "Die Seherin", "Kein Tod ist wie der andere" (beide 1999), "Baby-Deal", "Blattschuss", "Stubbe - Von Fall zu Fall - Tod des Models" (alle 2000), "Unschuldsengel", "Havanna Dream" (beide 2001), "Tödlicher Schulweg", "Das vierte Gebot" (beide 2002), "Auf Liebe und Tod" (2003).

Weitere Filme mit Renate Krößner: "Eine Pyramide für mich" (1975), "Polizeiruf 110 - Schwarze Ladung" (1976), "Cyancali" (1977), "Die unverbesserliche Barbara" (1977), "Zünd an, es kommt die Feuerwehr" (1978), "Bis dass der Tod euch scheidet" (1979), "Verflucht und geliebt" (1981), "Mathilde Möhring" (1983), "Einer vom Rummel" (1983), "Die ewigen Gefühle" (1984), "Gossenkind" (1991), "Tatort - Tod einer alten Frau" (1993), "Polizeiruf 110 - Tod im Kraftwerk" (1993), "Fernes Land - Pa-Isch" (gedreht 1993, kam aber erst 2000 in die Kinos), "Tatort - Jetzt und alles" (1994), "Der Verräter" (1994), "Die Geliebte" (1996, TV-Serie), "Eiskalte Liebe" (1997), "Der letzte Zeuge" (1998, TV-Serie), "Einfach raus" (1999), "Waschen, Schneiden, Legen" (1999), "Strandgut" (2000), "Der König vom Block", "Geliebte Diebin", "Sperling und der stumme Schrei" (alle 2001), "Hannas Baby" (2002), "Carola Stern - Doppelleben" (2003), "Alles auf Zucker!" (2004), "Mondscheinkinder" (2006), "Küss mich, Genosse!" (2007), "Jenseits der Mauer" (2009), "Tatort - Rendezvous mit dem Tod", "Kommissarin Lucas - Am Ende muss Glück sein", "Vergiss dein Ende", "Tatort - Alles hat seinen Preis" (alle 2011), "Überleben an der Wickelfront" (2012).


Zur Filmografie von Renate Krößner
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