Josef Bertholt ist Einsatzleiter im Münchener Drogendezernat. Eines Tages wird seine Frau Lili Opfer eines brutalen Anschlags der von Bertholt verfolgten Drogen-Mafia. Sein 18-jähriger Sohn Robin leidet in doppelter Hinsicht unter diesem harten Einschnitt: Die Mutter liegt nach dem Attentat im Koma, der Vater arbeitet wie ein Besessener und überlässt den Jungen sich selbst. In dieser Situation begegnet Robin Daria. Die eigenwillige junge Frau verdient ihr Geld als Pornodarstellerin - Beginn eines rauschhaften Taumels der Liebe. Von Drogen beflügelt, verlieren sich die zwei jungen Menschen in ihrer eigenen phantastischen Welt. Unversehens gerät Robin in die Kreise, in denen sein Vater nach den Tätern sucht, die seine Frau angegriffen haben. Nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater taucht Robin ab. Wegen Befangenheit wird Bertholt nicht nur der Fall entzogen, sondern er wird auch auf unbestimmte Zeit vom Dienst suspendiert. Aber Bertholt ist nicht mehr zu stoppen...

Dominik Graf gibt hier einen packenden Einblick in die Welt eines Drogenfahnders, dessen persönliches Umfeld mehr und mehr zerbricht. Die TV-Produktion wurde zu Recht mit vielen Preisen ausgezeichnet. So erhielt das Werk etwa 1998 den Preis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, Baden-Baden.