Eine Razzia der Polizei in einer Hamburger Absteige gegen dort illegal lebende Ausländer stößt ins Leere. Der Besitzer war vorgewarnt. Am gleichen Morgen beginnt für Heike Fuchs der Dienst als Polizeianwärterin in dem zuständigen Revier. Sie wird vom Revierchef dem erfahrenen Polizeihauptmeister Manfred Wilke zugeteilt. Bei Familie Stubbe ist Chaos angesagt, denn der Wecker hat gestreikt. So muss Caroline zuerst ihre Tochter Christiane zur Schule und dann ihren Mann zum Kommissariat befördern. Dabei läuft ihr Noah, ein 16-jähriger Junge, ins Auto. Er bekommt glücklicherweise nur ein paar Schrammen ab. Der Junge gehört zu den abgetauchten Ausländern. Nach seiner Rückkehr findet er den Hotelbesitzer blutüberströmt auf der Treppe liegend. In Panik flieht Noah erneut. Die Kommissare Stubbe und Zimmermann stoßen am Tatort, selbst bei den Ausländern mit gültigen Papieren, auf eine Mauer des Schweigens. Die Video-Überwachung des Eingangs könnte die Todesumstände des Wirtes aufgezeichnet haben, aber im Recorder fehlt die Kassette. Am Nachmittag meldet sich Noah bei Caroline Stubbe. Er behauptet, dass seine aus Deutschland stammende Mutter ihm eine Ferienreise spendiert habe. Unglücklicherweise seien ihm jedoch Geld und Papiere gestohlen worden. Unterdessen versucht Volker, ein Kleindealer, der auch in der Absteige haust, die Kassette aus der Videoüberwachung des Hotels zu verkaufen. Der Tod des Wirts könnte von einem unglücklichen Sturz herrühren. Aber das Fehlen der Videokassette beschäftigt Stubbe. Er erfährt, dass in der gleichen Gegend auch andere Polizeiaktionen häufig erfolglos blieben. Durch einen Anruf beim Konsulat weiß Caroline, dass Noah sie belogen hat. Jetzt offenbart ihr der Junge sein Schicksal. Ihm droht die Abschiebung. Caroline verspricht die Hilfe einer Rechtsanwältin. Stubbe allerdings darf nicht eingeweiht werden, denn als Polizeibeamter müsste er den Jungen sofort den Ausländerbehörden übergeben. Als Noah in die Absteige zurückkehrt, um das einzige Foto seiner Eltern zu holen, droht ihm Volker mit einer Anzeige, wenn er ihn nicht als Zeuge bei seinem Deal begleitet. Überraschenderweise ist Manfred Wilke, der seiner neuen Kollegin Heike Fuchs imponieren möchte, der Partner des seltsamen Geschäftes, das am Abend auf einem entlegenen Containerbahnhof stattfindet. Als der Polizeihauptmeister den Dealer festnehmen will, flüchtet dieser. Einer der Warnschüsse wird für ihn zum tödlichen Blattschuss. Noah entkommt. Zum Bahngelände gerufen, ergreift Stubbe intuitiv für Heike Partei. Die Laborüberprüfung der Dienstwaffen bestätigt aber, dass der tödliche Schuss aus ihrer Waffe abgefeuert wurde. Carolines Anteilnahme für Noah verwickelt sie auf gefährliche Weise mit dem Fall und bringt sie in eine harte Konfrontation mit ihrem Mann. Darüber hinaus muss Stubbe auch gegen Kollegen in Uniform ermitteln. Der schockierende Berufs-