Die Yakuza, die japanische Mafia, erpresst das Managment eines großen Hotels in Tokio, um die Mehrheit in der Geschäftsführung zu übernehmen. Alle Versuche der Guten, sich gegen die Bösen zu wehren, gehen schief, da kommt eine junge couragierte Rechtsanwältin eine pfiffige Idee...

Der Thriller aus dem Land des Lächelns scheint etwas absurd geraten, ist aber dennoch authentisch: Regisseur Juzo Itami wurde nach der Premiere wegen des Films tatsächlich von der japanischen Mafia unter Druck gesetzt. Der Film zeigt die schmutzige Realität hinter dem Mythos der Yakuza, die sich immer noch gerne als Nachfolger der Samurai sehen. Itamis Plädoyer für Zivilcourage ist etwas slapstick-mäßig ausgefallen und unterscheidet sich dadurch von seinen übrigen Filmen wie etwa "Tampopo", die ebenfalls die herrschende japanische Gesellschaftsordnung aufs Korn nehmen.