Zwischen Sinn und Unsinn, tragischem Ernst und aggressivem Witz balancierend, verschafft sich der Filmemacher Herbert Achternbusch in diesem Film Klarheit über seine Herkunft. Er sucht sich seine Eltern selbst aus, wählt den anarchistischen Trunkenbold Adi zum Vater und die Bauerntochter und Olympiateilnehmerin Ilona zur Mutter.

Seine skurrile Geschichte erklärt Achternbusch so: "Meine Mutter war Sportlehrerin, mein Vater war Zahnarzt, ich habe schlechte Zähne, aber ich kann gut rennen." Auf diese Weise entsteht eine vertrackte und verspielte, an Stimmungswechseln und Stilbrüchen reiche Selbstreflexion eines empfindsamen Provokateurs.