Johnny kämpft als Kind gegen die Nazis, dann wächst er zum sizilianischen "Robin Hood" heran, bis er von einem exilierten Mafiaboss adoptiert wird. Als der ermordet wird, rächt sich Johnny an all jenen, die seinen Adoptivvater auf dem Gewissen haben. Johnnys coole Gewaltakte erregen anfangs eine ruhelose geschiedene Frau. Doch diese Erregung kehrt sich bald ins Gegenteil um...

Ähnlich wie in Don Siegels "Der Tod eines Killers" (1964) begleitet der Zuschauer den Killer bei seiner Profession. Nach der Titelsequenz, die mit dem Song "The Ballad of Johnny Cool" unterlegt ist, wandelt der Film auf den Spuren von Johnny Cools Karriere. Mit einer episodischen Form folgt er dem Streifzug des Protagonisten durchs Land und zeigt, wie gelassen er seine Morde ausführt. Für damalige Verhältnisse gibt es dabei die ein oder andere recht harte Szene. Für Hollywood-B-Picture-Veteran Henry Silva, den man auch aus zahlreichen "Sphagetti"-Western kennt, war die Rolle des Johnny Cool einer der gelungensten Filmauftritte seiner Karriere.