In der neuen ZDF-Serie "Die Sternbergs" kommen nach einem Generationswechsel zwei Brüder an die Spitze einer Klinik, die grundverschiedene medizinische Auffassungen vertreten. Der Chirurg Dr. Fabian Sternberg setzt auf die klassische Schulmedizin und neueste Apparatetechnik. Sein Bruder, der Internist Dr. Max Sternberg, dagegen ist überzeugt von sanften, alternativen Naturheilverfahren. Freiwillig würden die beiden nie zusammenarbeiten. Doch ihr Vater hat ihnen die familieneigene Klinik an einem See in der Mark Brandenburg nur unter der Bedingung überschrieben, dass sie sein Lebenswerk gemeinsam fortsetzen. So ist ein spannendes Ärzteduell mit aktueller Thematik vorprogrammiert. Gewinner sind die Patienten, die von dem brüderlichen Wettstreit um die optimale Therapie profitieren. Doch nicht nur fachliche Meinungsverschiedenheiten lassen die beiden Dickköpfe in Weiß immer wieder aneinander geraten. Auch die unterschiedlichen Temperamente, private Leidenschaften und die liebe Familie sorgen für Konfliktstoff in dieser neuen ZDF-Serie, die in der Klinik im schönen Havelland und in der Metropole Berlin spielt. Die beiden Brüder Fabian und Max Sternberg verstanden sich noch nie gut. Fabian, der ältere, Top-Chirurg mit Familie, hat Ambitionen auf eine Professur an der Universität in Berlin. Max ist Naturheilkundler mit Leib und Seele und auch sonst eher unkonventionell. Als Chef der Inneren Abteilung in der Klinik seines Vaters Alexander Sternberg spekuliert Max fest auf die baldige Übernahme der Klinikleitung und sieht bereits im Geiste ein Zentrum für Naturheilkunde vor sich. Denn Professor Sternberg möchte einen alten Traum verwirklichen und eine Kinderklinik in Brasilien aufbauen. Zuvor allerdings will er sein Lebenswerk, die Sternberg-Klinik, in guten Händen wissen. Wem wird er die Nachfolge übertragen? Sein Sohn Max ist unter den Kollegen nicht unumstritten. Insbesondere die Chirurgin Dr. Julia Braun hält nichts von seinen "Kräuterkuren". Aber auch eine Berufung von Fabian birgt Probleme. Dass Sternbergs älterer Sohn bislang nicht in der Klinik tätig war, liegt nicht zuletzt an dem angeknacksten Verhältnis der beiden Brüder. Für Fabian spricht, dass er im Gegensatz zu Maximilian der klassischen Schulmedizin verschrieben ist und mit Frau und zwei Kindern in "geordneten Verhältnissen" lebt. Max hingegen lebt und ohne Trauschein mit der Heilpraktikerin Annika zusammen. Am Tag vor seiner Abreise nach Brasilien gibt Professor Sternberg seine Entscheidung bekannt: Fabian soll die Klinik übernehmen - allerdings unter der Bedingung, dass Maximilian Chef der Inneren bleibt. Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe. Für Max ist die Entscheidung des Vaters ein Schlag ins Gesicht. Auch Fabians Frau Marie erhebt Einwände gegen seine Ernennung. Sie möchte nicht aus Berlin ins Brandenburger Umland ziehen, wo sich die Klinik befindet. Doch den wahren Grund ihrer ablehnenden Haltung ahnt Fabian nicht. Nun überschlagen sich die Ereignisse. Fabian nimmt den Chefposten an. Eine Brandkatastrophe in der Wäscherei von Frau Wengler wird zu einer ersten Bewährungsprobe. Wie Marie befürchtet hat, ist Fabian kaum noch zu Hause. Oft schläft er sogar in der Klinik. Sorgen bereitet Fabian vor allem sein Sohn Lucas, der sich im Studium von seinem Kommilitonen Ken vertreten lässt, in eine Schlägerei gerät und schließlich einen Autounfall hat. Lucas wird in die Sternberg-Klinik eingeliefert. Die Offenbarung eines lange gehüteten Geheimnisses stellt die beiden ungleichen Brüder vor völlig neue Tatsachen. Nach dem Pilotfilm werden ab Donnerstag, 9. September, 16 Folgen von "Die Sternbergs" ausgestrahlt.