Seit 1995 beschäftigt sich Jürgen Domian mit den Ängsten und Sorgen anderer Menschen. Nacht für Nacht ist der studierte Philosoph, Germanist und Politologe im Fernsehen und im Radio auf Sendung. In seiner Show "Domian" telefoniert er mit Zuschauern und Zuhörern, und nimmt sich ihrer Probleme an.

Dabei ist es dem Talker egal, ob seine Anrufer ihren Partner betrogen haben, ungewöhnliche sexuelle Neigungen ausleben, oder sogar einen Mord begangen haben: Bei "Domian" wird jedem zugehört. Jeder bekommt Verständnis, aber auch deutliche Worte des Moderators zu hören. Das Format ist mittlerweile Kult.

20 Jahre auf Sendung


Bei allem Einfühlungsvermögen und Diplomatie beschäftigt sich Jürgen Domian nicht selten mit menschlichen Abgründen. Natürlich geht das auch an ihm nicht spurlos vorbei. Hinzu kommt, dass der Moderator nun seit 20 Jahren seinen Biorhythmus auf nächtliche Arbeit und Schlafen am Tag umgestellt hat.

Um abzuschalten fährt er jedes Jahr im Sommer, wenn seine Sendung Pause hat, nach Skandinavien, wo die Sonne zu dieser Zeit nicht untergeht. Hierbei wird er von der Kamera begleitet. Auf seinen Wanderungen durch die Einsamkeit, hat er Zeit, alle seine Erlebnisse zu verarbeiten. Aber auch, um sich selbst mit dem Thema Tod zu beschäftigen.

Interessante Mischung


In einer Kombination aus Dokumentation und fiktiven Gesprächen mit dem Tod höchstpersönlich, schafft Birgit Schulz eine ungewöhnliche, aber unterhaltsame Mischung. Dabei kommt der Zuschauer nicht nur Domian sehr nahe, sondern befindet sich plötzlich mitten in einem Zwiegespräch zwischen Leben und Tod.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Domian - Interview mit dem Tod":