Westernmime Howard Spence hat die besten Jahre längst hinter sich. So verlässt er eines Tages einfach das Dreh-Set zu einem B-Western, setzt sich auf ein Pferd und reitet davon. Als er seine Mutter besucht, erfährt er erstmals, dass er Vater ist. Dies nimmt er als Anlass, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei wird er nicht nur mit einem weiteren Kind konfrontiert, er trifft auch eine alte Liebschaft wieder...

Ähnlich melancholisch wie in "Paris, Texas" erzählt Wim Wenders einmal mehr mit einer tollen Kameraführung von der Selbstfindung eines im Leben gescheiterten Mannes. Mit tragischen wie komischen Momenten mixt Wenders hier Westernelemente mit denen eines Road-Movies und eines Dramas. Doch dabei haben sich - wie so oft bei dem Regisseur - enorme Längen eingeschlichen, die nicht unbedingt den Gemütszustand des Protagonisten spiegeln sondern eher ein wenig langeweilig daher kommen.

Foto: Reverse Angle