Linda Kohler hat seit fünf Jahren ihr einsames Haus nicht verlassen. Sie leidet an Agoraphobie, panikartigen Angstzuständen im Freien. Dank ihrer Computer ist sie weiterhin eine äußerst erfolgreiche Börsenmaklerin. Eines Tages dringen drei Sträflinge in ihr Haus, die aus dem Gefängnis ausgebrochen sind: Telly Hahn, ein Berufsverbrecher, Theo Bockmann, ein stiller Psychopath, und der junge Nils Gärtner, ein ehemaliger Kollege aus ihrer Bank, der unter anderem wegen betrügerischer Geschäfte einsitzt.

Diese mißlungene Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte geht auf das Konto von Klaus Knoesel. Der Regisseur erschreckte das Publikum bereits mit Werken wie "High Crusade - Frikassee im Weltraum" (1993), "Geisterjäger John Sinclair" (1997) oder zuletzt "Doggy Dog" (1998). Doch dieser Streifen ist wirklich ein absoluter Tiefpunkt: Schlechte Schauspieler, selten dämliche Dialoge und ein saumäßiges Drehbuch, an dem die Prämisse - eine Frau, die Agoraphobie leidet, lebt in einem Haus, das von Felder umgeben ist - schon dermaßen daneben ist, dass man den ganzen Rest erst recht nicht glaubt.