Gerade aus dem Knast entlassen, will Ulrik sein altes Leben eigentlich möglichst schnell hinter sich lassen und endlich seinem Sohn ein Vater und den Enkeln ein Opa sein. Er bekommt tatsächlich einen Job in einer Autowerkstatt. Dort verliebt er sich prompt in die Tochter des Chefs. Unterkunft findet er bei einer betagten Dame, die als Gegenleistung offenbar mehr erwartet als Mietzahlungen. Ulriks einziges Problem: die offenen Rechnungen mit einstigen Kollegen. So nötigt ihn sein Ganovenfreund Jensen, doch sein altes Leben wieder aufzunehmen ...

Diesmal versuchte sich der norwegische Regisseur Hans Petter Moland am skurrilen Humor aus Skandinavien. Schräge Typen, subtile Gags und gute Darsteller (auch aus Schweden und Dänemark) sorgen für einen schrillen Spaß. Als Antiheld Ulrik ist der schwedische Schauspielstar Stellan Skarsgård in einer Traumrolle zu sehen. Er wird seinem international etablierten Ruf eines großen Charakterdarstellers mühelos gerecht und arbeitete hier zum dritten Mal mit Moland zusammen. Bei den 60. Internationalen Filmfestspielen in Berlin eroberten diese nordischen Weltmänner dann auch die Herzen des Publikums.



Foto: Neue Visionen