Nach dem Tod des Papstes beschließt die Kardinalsversammlung zusammen mit dem mächtigen Gangster Vittorio Corelli, den gefügigen Strohmann Fredo Albini als Nachfolger einzusetzen. Doch da macht ihnen der schwerhörige Protokollführer Vater Rookie unbewusst einen Strich durch die Rechnung: Infolge seines defekten Hörgerätes notiert er den Namen Dave Albinizi als neue Besetzung für den Heiligen Stuhl. Der liberale Provinzpriester kann es selbst kaum fassen, als er tatsächlich zum neuen Papst gewählt wird. Voller Eifer macht er sich an seine Aufgaben und stellt schnell fest, dass die Vatikanbank als Geldwaschanlage missbraucht wird. Während er versucht, eine weitreichende Verschwörung aufzudecken und dabei am Leben zu bleiben, naht Unheil in der Gestalt seiner Jugendsünde Veronica ...

Regisseur Peter Richardson, selbst als unrasierter Vatikan-Sicherheitschef Bish zu sehen, drehte die temporeiche und skurrile Komödie mit respektlosem und übertreibendem Witz, der oft im Detail liegt: einer eingebauten Minibar im päpstlichen Schlafzimmer oder ein Handy in Form eines Kreuzes. Doch Richardson nimmt nicht die Kirche aufs Korn, sondern all jene, die sie durch Korruption und Scheinheiligkeit in Verruf gebracht haben.

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