François ist 20 und kontaktgestört. Der einfältige Junge zieht sich auf seinen Dachboden von der Welt zurück. Doch das Schicksal führt die elfjährige Mado zu ihm, die halb freiwillig, halb gezwungen bei François bleibt. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine reine, unschuldige Liebesbeziehung. Aber als alles auffliegt, reagiert die Erwachsenenwelt mit Unverständnis und Hass...

Ein feiner, kleiner Film vom "Regisseur der stillen Töne" Jacques Doillon. Auch wenn der Film mit einem Gewaltakt beginnt, ist die folgende Handlung kaum an Empfindsamkeit und Einfühlsamkeit zu überbieten. Die eigentliche Liebesgeschichte entpuppt sich übrigens als ironische Parodie auf den Geschlechterkampf.