Einzelgängerin Ryu führt ein Doppelleben. Nachts arbeitet sie auf dem Fischmarkt von Tokio und tagsüber führt sie gelegentlich Mordaufträge aus. Als die Profikillerin für den mächtigen Geschäftsmann Mr. Nagara den spanischen Weinhändler David erledigen soll, weil dieser wohl den Selbstmord von Nagaras Tochter verschuldet hat, kommt alles anders. Ryu beginnt mit David eine leidenschaftliche Affäre. Ein von Ryu faszinierter Toningenieur wird Zeuge der tragischen Liebe ...

Dieser Film der spanischen Regisseurin Isabel Coixet ist vor allem eines: furchtbar langweilig. Schon mit Filmen wie "Mein Leben ohne mich", "Das geheime Leben der Worte" und "Elegy oder die Kunst zu lieben" hat sie bewiesen, dass sie alles andere als rasant inszeniert. Doch diesmal schreitet die Story derart langsam voran, dass man nach wenigen Minuten einzuschlafen droht. Dabei gibt die Story alles her, was ein guter Film braucht: Dramatik, Thrill, Leidenschaft. Was bleibt: ein lahmer Zock über die Einsamkeit und Gefühllosigkeit von Großstadtmenschen. Zudem ist die Leidenschaft zwischen Sergi López und Rinko Kikuchi nicht spürbar. Soll heißen: da knistert gar nichts!



Foto: Alamode