Das Leben meint es wirklich gut mit Schüler Zack. Denn er heißt nicht nur so, er ist auch auf Zack: Seine Noten sind spitze, als Fußballer ist er das Team-As, und obendrein sieht er auch noch blendend aus. Kein Wunder also, dass ihm die Mädels der Highschool nur so zu Füßen liegen. Doch dann lässt in seine Freundin Taylor wegen eines eitlen TV-Serien-Lackaffen sitzen. Und weil Zacks Ego angekratzt ist, lässt er sich auf eine blödsinnige Wette ein: Er soll eine unattraktive Außenseiterin in sechs Wochen zur "Prom Queen" machen, zum populärsten Girl der Abschlußfête. Keine leichte Aufgabe, denn Laney zeigt ihm konsequent die kalte Schulter ...

Im Drehbuch lassen sich hier und da ein paar nette Ideen finden, doch insgesamt ist das eine Teenie-Komödie vom Reißbrett. Die ganzen Konflikte laufen strikt nach Programm ab, Überraschungen gibt es keine. Außerdem stimmen schon die Voraussetzungen nicht. Wenn Rachael Leigh Cook das erste Mal auftritt, soll sie durch klobige Brille und schäbige Klamotten auf hässlich getrimmt werden. Dabei sieht jeder Schwachsinnige, daß sie es nicht ist. Und dann muss sie vor den Augen von Zack auch noch stolpern und hinfallen, als wäre sie total bescheuert (was sie definitiv auch nicht ist). Dann kommt Laneys große Verwandlung: Brille weg, andere Frisur, rotes Minikleidchen, und schwupp: Ach, die ist ja gar kein Trampel! Ah, nein, ganz so ausgelutscht müssen auch Teenie-Komödien nicht sein.  

Foto: Kinowelt