Mit "Elf Onkel" setzt Herbert Fritsch seine faszinierende Arbeit am eigenen Hamlet_X_Kosmos fort. Fritsch setzt nicht auf das gesprochene Wort, nicht auf die Regeln und Gesetzmäßigkeiten des Filmemachens, sondern sucht nach einer neuen Formensprache, nach ungewohnten Bildern und vor allem nach außergewöhnlichen Ansätzen der Narration. Entstanden ist eine Hamletverfilmung, die "Hamlet" reanimiert, die Geschichte des jungen dänischen Prinzen beschreibt, der den Mord seines Vaters durch dessen Bruder hinnehmen muss und danach die unheilvolle Beziehung seiner Mutter mit seinem Onkel. Der Onkel vervielfältigt sich als Symbol des Bösen im Laufe des Films. Herbert Fritsch spielt den Onkel, mal 11.