Nancy (Lake Bell) und Jack (Simon Pegg) kennen sich nicht. Jedoch verbindet sie der Wunsch, endlich einen Partner zu finden und eine glückliche Beziehung zu führen. Wie es der Zufall so will, begegnen sich die beiden.

Jack nimmt fälschlicherweise an, dass Nancy sein Blind Date ist. Diese trägt nämlich zufällig das Buch mit sich, welches er für seine Verabredung als Erkennungszeichen ausgemacht hat. Frustriert vom ewigen Single-Dasein spielt Nancy das Spiel mit und versteht sich bestens mit ihrem neuen Date. Auch Jack findet Gefallen an ihr.

Doch irgendwann kommt es, wie es kommen musste: der Schwindel fliegt auf. Jack ist hin- und hergerissen zwischen Wut, Enttäuschung und Verwirrtheit. Hat ihre Beziehung eine Chance, obwohl sie auf einer Lüge aufgebaut ist?
 
Wendungsreich

Man könnte meinen, der Plot der Komödie läge darin, dass Nancys Rollentausch auffliegt und die junge Liebe zu zerbrechen droht. Doch die Lüge wird nicht lange beibehalten und mitten im vermeintlich leicht durchschaubarem Film stehen die Protagonisten des Streifens vor einer völlig neuen Herausforderung. Das nimmt der Geschichte glücklicherweise ihre Vorhersehbarkeit.

An dieser Stelle hätte Regisseur Ben Palmer die Zuschauer wirklich überraschen können. Was folgt, schafft es allerdings nicht, sich von typischen romantischen Komödien abzusetzen. Lediglich ein paar Mal verlässt "Es ist kompliziert" gewohnte Pfade und kommt unkonventionell daher. Um wirklich herauszustechen, hätte es jedoch etwas mehr Feinheiten bedurft.


Sehen Sie hier den Trailer zu "Es ist kompliziert":