Die junge Mia, ihr Bruder David sowie die gemeinsamen Freunde Olivia, Eric und Natalie wollen ein paar freie Tage in einer entlegenen Waldhütte verbringen. Doch als sie dort das seltsame Buch Necronomicon, das "Buch des Todes", finden, ahnen sie nicht, dass sie mit ein paar laut gelesenen Zeilen abscheuliche Dämonen aus der Unterwelt rufen. Die fiesen Kreaturen nehmen die Körper der Freunde mit der Absicht in Besitz, dass diese sich gegenseitig dezimieren ...

Und wieder ein unnötiges Remake (diesmal von Sam Raimis Horror-Klassikers "Tanz der Teufel" von 1982), das offenbar nur von der immer noch schwappenden Horror-Welle profitieren will. Auch wenn diese Neuverfilmung filmtechnisch vielleicht besser ist als das Original, inhaltlich ist sie dies nicht. Denn die jungen Leute handeln mal wieder saudämlich, nerven mehr als sie unterhalten und interessieren eigentlich nicht die Bohne. So plätschert der Plot müde vor sich hin. Fede Alvarez hätte sich für sein Spielfilm-Regiedebüt nicht diese Story aussuchen sollen. Denn originell ist diese Version keinesfalls, zumal jetzt offenbar das Ganze ohne ironische Zwischentöne erzählt und somit also todernst genommen wird.



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