Daniel und Laura reisen gerade durch Marokko, als sie auf die Idee kommen, mit einem Jeep einen Tagesausflug in die West-Sahara zu unternehmen. Doch einmal von der Wüstenpiste abgefahren, um kurz den unberührten Sand zu genießen, fehlt ihnen bereits nach kurzer Zeit jegliche Orientierung. So stehen sie bald ohne Wasser allein in einer menschenleeren Gegend. Kurz vor dem Verdursten taucht plötzlich ein französischer Weltenbummler auf, der den beiden helfen will. Doch der mysteriöse Fremde treibt ein perfides Spiel ...

Abgesehen von der idiotischen Prämisse (kaum vorstellbar, dass sich Menschen derart dämlich verhalten) entwickelt das Drama in der zweiten Hälfte vor allem Dank der Darsteller einen durchaus packenden Konflikt um eine Dreiecksbeziehung, geleitet von Vertrauen und Misstrauen, Faszination und Ekel. Dabei setzte Regisseur Simon Groß allerdings zu sehr auf die Kraft der Wüstenbilder, über die er offenbar ab und zu die Inszenierung vergaß.

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