London, Ende des 19.Jahrhunderts: Eine bestialische Mordserie an Prostituierten im ärmlichen Viertel Whitechapel hält die Stadt in Atem. Inspektor Abberline, der gelegentlich die Flucht in Opiumhöhlen antritt, wird mit dem Fall betraut. Doch die Jagd nach "Jack the Ripper" - so nennt sich der Mörder - erweist sich als äußerst schwierig. Denn Abberline entdeckt ein komplexes Komplott kronentreuer Freimaurer. Die wollen verhindern, dass die Öffentlichkeit erfährt, dass der Prinz einer Prostituierten sein Ja-Wort gab ...

Der gleichnamige Comic - der englische Begriff Graphic Novel ist hier eigentlich treffender - von Alan Moore und Zeichner Eddie Campbell diente als Vorlage für den dritten Spielfilm der Hughes-Brüder. Auch wenn die Regisseure nicht die Dichte und akribische Detailverliebtheit der Vorlage erreichen, gelang ihnen dennoch ein packender "Ripper"-Film mit finstern, nebelverhangenen Bildern, einem gut agierenden Johnny Depp und einem überflüssigen, fast schon versöhnlichen Ende.

Foto: Fox