Der Schriftsteller Brodie alias Richard Ashden reist 1916 als Agent des britischen Geheimdienstes in die Schweiz. Dort soll er einen deutschen Spionagering ausheben. Zunächst verfolgt er die falsche Spur und tötet versehentlcih einen harmlosen Touristen. Erst mit Hilfe seiner hübschen Kollegin Elsa und einem zwielichtigen mexikanischen General, der sich am Ende als Verräter entpuppt, stößt Brodie in einer Schokoladenfabrik auf die Befehlszentrale der Organisation ...

Nach zwei Geschichten von W. Somerset Maugham ("The Traitor" und "The Hairless Mexican") sowie einem Theaterstück von Campbell Dixon drehte Suspense-Meister Alfred Hitchcock dieses skurrile wie ungewöhnliche Werk mit viel schwarzem Humor und tollen Effekten. Meisterlich besetzt, John Gielgud gibt hier den britischen Agenten ebenso überzeugend wie Peter Lorre den blutrünstigen mexikanischen General, ist dies einmal mehr ein Werk, in dem niemand der ist, für den er sich ausgibt. Hitchcock bat Gielgud übrigens, seinen Protagonisten wie einen modernen Hamlet zu spielen. Für den großen britischen Mimen war dies kein Problem, viel problematischer war seine Mehrfachbelastung, da er jeden Abend nach dem Dreh mit Peggy Ashcroft und Laurence Olivier in "Romeo und Julia" auf der Bühne stand.

Foto: Gaumont British Picture Corporation