Ein Unbekannter bringt aus einem US-Forschungszentrum für biologische Kriegsführung tödliche Viren in seinen Besitz, um die Regierung unter Druck zu setzen. Der Fanatiker droht, Los Angeles mit einem Schlag auszurotten, wenn seiner Forderung nicht stattgegeben wird. Als er auf schreckliche Weise demonstriert, wie ernst er zu nehmen ist, bleibt den Geheimagenten nur wenig Zeit, um dem Erpresser den unheimlichen Kampfstoff wieder abzujagen...

Der 1992 verstorbene John Sturges ("Die glorreichen Sieben", "Eisstation Zebra") war der Western- und Action-Spezialist schlechthin. 1965 gelang ihm in der Tradition der James-Bond-Filme ein perfekt inszenierter Thriller, der Raum für düstere Zukunftsspekulationen läßt und von der Vergangenheit (im Iran-Irak-Krieg) beinahe eingeholt wurde. Anders als Agent 007 kommt Sturges' Held George Maharis ungleich realistischer daher. Aus dieser Nähe gewinnt der Film nach einem Roman von Alistair MacLean an Spannung. Große Stars sind in dem Film Mangelware. Das hat ihn Aufmerksamkeit gekostet - ganz zu Unrecht.