Das vornehme Frankfurter Bankhaus von Rheinberg, Säule der deutschen Hochfinanz, blickt auf eine blendende Firmengeschichte zurück. Allerdings wird das 150-jährigen Geschäftsjubiläum von einer Reihe düsterer Ereignisse überschattet: Auf dem morgendlichen Weg in die Firmenzentrale entgehen Bankchef Markus von Rheinberg und seine Frau Sophia nur knapp einem Anschlag. Während der Jubiläumsfeier - einem glamourösen Event, zu dem die Honoratioren aus Politik und Wirtschaft geladen sind - stirbt Friedrich Blessmann, Markus' rechte Hand, unter mysteriösen Umständen im Tresorraum. Und später in der Nacht, als die Familie im engen Kreis auf Gut Rheinberg stilvoll weiterfeiert, enthüllt die junge und ehrgeizige Bankerin Ariane Sailer ein Geheimnis, das einige Mitglieder des Rheinberg-Clans in Aufruhr versetzt ...

"Die Guldenburgs" trifft auf "Dallas" und "Denver", wird einmal vom "Sturm der Liebe" durchgewirbelt und heraus kommt: "Die Rheinbergs". Viel schöner Schein, viele schöne Menschen und edle Outfits und irgendwo dazwischen ein bisschen Handlung mit vielen Klischees und Geschichten, die man schon tausendmal zuvor gesehen hat. Da wirken sogar die guten Darsteller - allen voran der Burgschauspieler Roland Koch - wie Abziehbilder. Verantwortlich für dieses durchgestylte TV-Ereignis zeichnet Regisseurin Christine Kabisch, die schon 1986 mit "Fest im Sattel" erste Serienerfahrung sammeln konnte. Es folgten weitere erfolgreiche Serien wie "Freunde fürs Leben", "Air Albatros" und "girl friends". Seit 1999 führte sie auch Regie bei verschiedenen TV-Filmen wie "Solange es Männer gibt" (1999), "Das Herz ist rot" (2003), "Der Traum vom Süden" (2004), "Das Glück klopft an die Tür" und "Heute fängt mein Leben an" (beide 2006).

Foto: ARD/Degeto/Tivoli Film/Flo Lackner