Der 17-jährige Benjamin aus dem ländlichen Utah ist so etwas wie ein Wunderkind der Sciencefiction. Er lebt mit seiner Mutter, einer Designerin für Schlafanzüge, ziemlich abgeschottet (auch der Schulunterricht findet zu Hause statt) und denkt sich in der Abgeschiedenheit seine Weltraum-Abenteuer aus. Da er in der echten Welt nichts erlebt, sind seine fantastischen Reisen durch unbekannte Universums umso ungewöhnlicher. Als sein Vorbild Dr. Ronald Chevalier ein Seminar geben soll, packt Benjamin sein bestes Manuskript ein. Der will schließlich Benjamins Geschichten unter eigenen Namen herausbringen ...

Regisseur Jared Hess ("Napoleon Dynamite", "Nacho Libre") inszenierte einmal mehr eine comichafte Geschichte, verbindet viele unterschiedliche Themen zu einem komplexen, wenn auch nicht sonderlich ernsthaften Werk. Von geistigem Diebstahl über wirre Weltraumabenteuer bis zur Initiation eines einsamen Jungen wird hier alles zu einem manchmal recht billig daher kommenden schrulligen Brei verwurstet.



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