Marianne, die Tochter des Spielwarenhändlers Zauberkönig (Helmut Qualtinger, Foto), soll den Fleisch-Selcher Oskar heiraten. Just am Tag der Verlobung verliebt sie sich allerdings in den leichtlebigen Alfred. Dieser ist aber seinerseits mit Valerie liiert, die wiederum mit Erich anbandelt, einem Neffen des Zauberkönigs. Zwar schafft es Alfred, sich Marianne gefügig zu machen, doch dies hat katastrophale Folgen für sie. Ihr Vater verstößt sie ...

Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell, der besonders mit seinen Regiearbeiten "Marlene" und "Meine Schwester Maria" von sich reden machte, nahm sich hier Ödön von Horvarths entlarvendem Gesellschaftsbild an und schuf damit eine düstere Literaturverfilmung. Unvergessen und immer wieder ein Vergnügen für den Zuschauer: die 1986 verstorbene Theaterikone Helmut Qualtinger ("Der Name der Rose") in der Rolle des Zauberkönigs.

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