"Das größte verdammte Ghetto" nennt der Schulwart in Anlehnung an die Sprache der Kids das Klassenzimmer. Thomas Imbach dokumentiert das Leben Schweizer Jugendlicher im Alter zwischen 14 und 17 Jahren kurz vor Ende ihrer Schulzeit. Er beobachtet sie im Schulunterricht und in der Freizeit, im Warenhaus, in der Disco, mit ihren Freunden und auch bei Konflikten mit anderen Schülern. Er dokumentiert ihren Umgang mit Drogen, ihre Haltung zur Sexualität. Dabei steht der Lebensraum Schule und der bevorstehende Einstieg in die Arbeitswelt im Mittelpunkt. Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Schüler beim Berufsberater Eignungstests ablegen, wie sie aufgefordert werden, Interessen zu benennen und die Weichen für die Zukunft selbst zu stellen. In scharfem Kontrast zu diesem pädagogischen Bemühen erscheint dann die Realität: die schwierige Suche nach einer Lehrstelle.