Zugegeben: die Zusammenhänge zwischen brasilianischen Wanderarbeitern, französische Mikrobiologen, indischen Bauernhöfen und Bioplantagen in der Ukraine ergeben sich nicht zwangsläufig. Doch sie haben ein gemeinsames Ziel: die Qualität der Böden verbessern, um dadurch wieder eine Artenvielfalt im Saatgut zu erzielen. Was wiederum dem Umweltschutz nutzt und die Qualität der Lebensmittel steigert.

Die renommierte Filmemacherin Coline Serreau ("Saint Jacques ... Pilgern auf Französisch", "Drei Männer und ein Baby") erinnerte sich ihrer Wurzeln und hat nach vielen Jahren wieder einen überaus kämpferischen Dokumentarfilm geschaffen, der vor allem den Einsatz einiger weniger gegen Überdüngung, Pestizid-Gifte und andere chemische Keulen zeigt. Serreau bereiste die halbe Welt auf der Suche nach Bildern für ihr Werk. Leider ist das Ganze oft einseitig, suggestiv und zudem eine erdrückende Informationsflut. Etwas mehr Distanz wäre manchmal angebracht gewesen.



Foto: Alamode