So kann es gehen: In den Dreißigerjahren wähnt sich das junge US-Ehepaar Robert und Meg Windermere während des Italien-Urlaubs im höchsten Glück, da trübt schon eine verruchte Verführerin die Zweisamkeit. Denn alle Kaffeetanten sind sicher, dass jene "Dame" eine Affäre mit Robert hat, der sie für ihre Dienste teuer entlohnen soll. Dies führt dazu, dass auch Meg dem Drängen eines Playboys nachgeben könnte...

Was als Gesellschaftkomödie gedacht war, entpuppt sich als langweiliges Geplänkel in historischer Mode. Wie man mit derart vielen guten Darstellern eine solch müde Ensemble-Nummer basteln kann, ist schon erstaunlich. Da mag es den ein oder anderen erstaunen, dass die Vorlage eigentlich von Oscar Wilde stammt. Doch von dessen Dialogwitz und Zynismus über die Snobs der High Society ist hier aber kaum etwas übrig geblieben.

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