Der "Mexican 1000", der sich 833 Meilen an der Baja California entlang von Ensenada bis La Paz zieht, ist vielleicht die härteste Rennstrecke der Welt. Dreihundert Wagen und Motorräder gehen an den Start, im Cockpit eines Ford Bronco V-8 mit der Nummer 59 James Garner und sein Kopilot Scooter Patrick. Vier weitere Autos aus dem James Garner Racing Team sind im Rennen, unter den anderen acht Fahrern auch der Indianapolis-Gewinner Parnelli Jones. Als Garner Check Point Rancho Santa Inez passiert, hat Parnelli bereits eine halbe Stunde Vorsprung - Garners Reifenwechsel hat ihn viel Zeit gekostet. Es wird Nacht. Die Nr. 59 erreicht La Paz nach 26 Stunden, als vierter seiner Klasse und 16. des Rennens. Larry Minor und Jack Bayer aus James Garners Team haben es in 21 Stunden geschafft, Parnelli dagegen ist nie am Ziel angekommen. Nach der Hälfte der Strecke hat er ein Rad verloren - charakteristisch für den "Mexican 1000".Mit einer Cocktail-Party wird die Gründung von James Garners American International Racing, Inc. gefeiert. Dann reist Garner Richtung England ab, wo sich John Surtees fertigmacht für den Einstieg des Teams in die Formel A. Aber die geplante Testfahrt kann nicht stattfinden, es schneit...

James Garner, dessen Alter ego Detektiv Rockford eher als rüpelhafter Fahrer bekannt ist, spielte 1966 an der Seite von Yves Montand eine der Hauptrollen in dem Rennfahrer-Film "Grand Prix". Die schnellen Autos ließen ihn nicht mehr los, der Schauspieler wollte professionell Rennen fahren. Ähnlich wie Paul Newman, den es bei den Dreharbeiten zu "Indianapolis" gepackt hatte, unterstützte er bald ein Renn-Team. Andy Sidaris, mit dem Emmy ausgezeichneter Sportproduzent und Regisseur von über einem Dutzend erfolgreicher Action-Filme, begleitete für seinen dokumentarischen Spielfilm "Heiße Reifen, schöne Mädchen" James Garner an die Rennstrecken.