Kurt Schmidt und Wilfried Friedrich sind beide homosexuell und lieben sich. Durch einen Schlager-Klub lernen sie sich kennen. Der eine wohnt in der BRD, der andere in der DDR. Doch für die beiden existiert die Mauer nicht, weder die reale, noch jene moralische, die ihre Liebe verbieten würde.

Die Dokumentarfilmer Ulrike Franke und Michael Loeken zeigt hier das diskrete Porträt eines schwulen Paars, das mit erstaunlicher Ehrlichkeit über sein Leben berichtet. Selbst Stasiakten zu zitieren scheut sich das Regie-Duo nicht. So ist dieses Porträt auch gleichzeitig ein Stück Vergangenheitsbewältigung und Zustandsbeschreibung.