Christy (Jennifer Garner) und Kevin Beam (Martin Henderson) führen zusammen mit ihren drei Töchtern ein unbeschwertes, glückliches Leben. Das ändert sich abrupt, als die zehnjährige Anna (Kylie Rogers) plötzlich mitten in der Nacht mit starken Schmerzen aufwacht.

Die Familie fährt sofort ins Krankenhaus, und nach mehreren Tests bekommen sie die Diagnose, dass Anna an einer unheilbaren Krankheit leidet. Für die Verwandtschaft bricht eine Welt zusammen, und vor allem ihrer Mutter Christy fällt es schwer, dieses Schicksal anzunehmen.

Doch es kommt noch schlimmer, denn eines Tages fällt Anna aus neun Metern Höhe von einem Baum. Wie durch ein Wunder überlebt sie den Sturz - und nicht nur das: Anscheinend ist auch ihre Krankheit wie auf wundersame Weise verschwunden.

Die Ärzte können sich dies nicht erklären. Nur Anna scheint die Antwort zu kennen: Angeblich hat sie im Traum eine himmlische Botschaft erhalten.

Langatmige Story über Religion

Obwohl der Film darauf hinausläuft, dass die Heilung der kleinen Anna göttliche Fügung ist und etwas mit dem christlichen Glauben zu tun hat, hält sich der Film in großen Teilen mit ausufernden Predigten auf Religion zurück. Im Zentrum steht eher die Familie und wie sie mit dem Schicksal der kleinen Tochter umgeht.

Diese wird famos von Kylie Rogers gespielt, und auch Jennifer Garner überzeugt als fürsorgliche Mutter.

Leider täuscht dies aber nicht über die erzählerischen Längen und die sehr vorausschaubare Handlung hinweg, wodurch der Film letzlich zu einem 08/15-Drama mit religiösem Touch verkommt.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Himmelskind":